Meiner Meinung nach, immer noch der beste
Interfool Film.
Mitgespielt haben hier:
George Wolf
Bernhard Linder
Sabine F.b.
Patricia F.b.
Matthias Linder
Herta Schöch
Dietmar Prettner
Ruth Engeljähringer
Drehbuch, Produktion, Regie, Schnitt, Musik
etc.: George Wolf
Länge: 37 Minuten
Die Dreharbeiten waren zwischen Ende August
und Anfang Oktober 1993.
Premiere war am 21. November 1993
Zu diesem Film gibt es - wie immer - auch
ein sehr witziges Müllband.
"Was Soll Das" hab ich bereits
angefangen als wir "So Nicht" noch gar nicht fertig hatten
und als die "Kürzungswelle" für diesen Film noch
im Gange war.
Er war eigentlich eine Trotzreaktion von
mir, auf den Ärger den ich die letzten 2 Jahre damit hatte Schauspieler
für die Filme aufzutreiben. Internet gab's damals noch nicht.
Mein Bekanntenkreis war nicht allzu gross ... naja. Ich wollte mich
aber nicht unterkriegen lassen und mir selber und allen anderen beweisen,
dass ich so einen Film auch alleine durchziehen kann. Ich hab daher
so viele Rollen wie noch nie selbst gespielt und ansonsten nur Leute
eingesetzt die bisher noch nie bei uns dabei waren.
Die einzige Ausnahme war
Bernhard Linder, der genauso wie ich, hier auch viele Doppelrollen
gespielt hat. Kurioserweise kommt er in diesem Film deutlich öfter
vor als bei der endgültigen Version von "So Nicht",
obwohl er hier im Gegensatz zum vorhergehenden Film hinter den Kullissen
fast nicht mehr beteiligt war.
Der Film gab gerade mal halb so viel Arbeit
wie "So Nicht" ist aber schlussendlich 11 Minuten länger
und meiner Meinung nach auch deutlich besser.
Mit diesem Film hab ich den Stil des "Interfool
Episodenfilms" endlich umsetzen können - eine Ansammlung
von unabhängigen Sketches, die durch haarsträubende Übergänge
miteinander verknüpft werden und zwischendurch immer wieder mal
Bezüge zu bereits gezeigten Szenen, um die Handlung doch noch
"halbdurchgängig" zu machen.
Mit diesem Film hab ich auch angefangen
die Filmmusik selbst zu machen. Ich kann nicht behaupten, dass ich
damit grosse Begeisterung ausgelöst hätte, denn natürlich
waren meine "ersten musikalischen Gehversuche" nicht so
gut wie die Musik von Toto, Miles Davis oder Chicago CDs, die wir
früher verwendet haben. Aber damit war endlich auch das Manko
beseitigt, dass wir unsere früheren Filme eigentlich gar nicht
öffentlich aufführen hätten können, da wir die
Rechte für die Musik nicht besassen. Nun ist wirklich alles von
A bis Z Eigenproduktion.