Was zum Teufel ist INTERFOOL ???
(Letztes Update dieser Seite: 31. Dezember 2009

Diese Frage stellt sich seit es diese Homepage gibt (also seit 1997) fast jeder der sich auf diese Seiten verirrt. Die Antwort:

INTERFOOL ist seit 1990 quasi der "Übername" für meine Comedy-Filmprojekte.
INTERFOOL PICTURES ist die nicht wirklich existierende Film"Firma" dazu.

Die Filme waren immer schon reine HOBBY-Filme. Nichts womit man Geld verdienen oder irgendwie "berühmt" werden kann, sondern einfach nur ein Hobby das Spaß macht.

Ich hab INTERFOOL auch oft als Hobbyfilmtruppe gesehen. Ich muss aber zugeben, eine wirkliche "Truppe" waren wir nur zeitweise. Der einzige der seit dem Anfang (1986) immer dabei war und von dem immer alles ausging war ich selber. Aber das war logisch, denn die Drehbücher kamen (mit einer Ausnahme) immer von mir und ich war der der die Videoausrüstung hatte. Dadurch hatte immer ich die letzte Entscheidung was wir drehen oder im fertigen Film verwenden und was nicht (Was vermutlich die anderen manchmal nicht wirklich "top motiviert" hat ...)

"Ich" d.h. George Wolf (geboren im Oktober 1967, Kaufmännischer Büro-Jango aus Vorarlberg mit Zweitwohnsitz in Wien). Ich machte es mir schon im Alter von 14 Jahren zum Hobby witzige Videofilme zu drehen. Das lag hauptsächlich daran, dass mir durch die damalige Firma meiner Mutter (Verleih von Video- und Audio-Geräten) sämtliche Geräte die man hierfür braucht gratis zur Verfügung standen. Also: Videokameras, Stative, Mikrofone, Schnittanlage, professionelle Videomischer und Videoprojektionsgeräte + Tonanlagen für die Filmvorführungen. Ich war immer ein Fan von witzigen Filmen und Fernsehserien und dementsprechend habe ich auch meine kreativen Talente entwickelt. Ich hab immer wieder mit Freunden kurze Filme gemacht, wobei immer ich alleine (oder zeitweise mit 1-2 Co-Autoren) das Drehbuch geschrieben und viele Rollen selbst gespielt habe.

Zu meiner Schulzeit und kurz danach hatten wir noch sowas wie ein Filmteam (siehe weiter unten). Aber seit dann alle von uns berufstätig wurden und einige heirateten und sich Kind, Haus und Haustier zulegten, zerfiel dieses Team. Ich bin dann dazu übergegangen die Filme mehr und mehr alleine "durchzuziehen". D.h. die anderen "Schauspieler" waren meist Freunde und Bekannte die ich dazu überredet habe, diese oder jene Rolle zu spielen. Aber mit wenigen Ausnahmen waren fast alle eigentlich immer nur ein paar Stunden bei den Dreharbeiten "ihrer" Szenen dabei.

Seit dem Jahr 2000 ist meine Frau Lilly (Ulrike) Wolf (bzw. "Lilly Romano" wie sie sich im letzten Film nannte), geboren im August 1974 in Wien, nun wohnhaft in Vorarlberg, meine wichtigste "Filmpartnerin". Sie spielte erstmals im Film "Räusper, Räusper" und in meinen "Wein-Achtsmann Videos". Auch beim Drehbuchschreiben steuert sie immer wieder Ideen bei.

Das wäre auch schon die derzeitige Besetzung von "INTERFOOL". Wobei das Wort "derzeitige" auch wieder relativ ist, denn wir machen ja schon seit vielen Jahren keine Filme mehr.


Hier eine Vorstellung wer bisher noch bei INTERFOOL dabei war:

Ganz am Anfang - im Jahr 1986 - stand diese Truppe:

Stefan Bickel
Harald Schnetzer
Dietmar Roher
Joachim Mayer

Mit Stefan, Harald, Dietmar und Joachim machte ich 1986 drei nicht wirklich vorzeigbare Chaosfilme (Titel: Brösel ermittelt 1, Rock me Brösel und Prädikat Wertlos).

Wesentlich besser waren dann die Filme die wir 1990 und 1991 machten: "Ein Fall für Interfool" und "Stroganoff - Der Fluch ". Danach zerfiel dieses Team leider, wobei Stefan und Jochachim noch in einem weiteren und Dietmar in 3 weiteren Filmen in kurzen Rollen mit dabei war.

In Zusammenarbeit mit Bernhard Linder(Baujahr: 1971, Juristischer Büro-Jango aus Vorarlberg, in Wien lebend) habe ich 1992-1993 den Film "So Nicht" gemacht. Er spielte genauso wie ich mehrere Rollen und hat sich auch sonst sehr für die Filme und Filmpremieren engagiert. Auch bei den nachfolgenden Filmen "Was soll das" und "Räusper, Räusper" war er als Schauspieler in diversen Rollen mit dabei und hat sicher sehr viel zum den Erfolg dieser Filme beigetragen. Was an der Zusammenarbeit mit ihm u.a. genial war, das war dass wir uns beide laufend schauspielerisch gesteigert haben. Vermutlich wollten wir beide immer der beste Schauspieler im Film sein und kaum hatte einer von uns eine Szene überzeugend gespielt, wollte es der andere wieder übertreffen.

Hannes Riedmann war in 4 unserer 5 Filme seit 1990 mit dabei - allerdings nur in Kurzrollen. Mit ihm und Dietmar Rohrer zusammen machte ich vor allem in den Jahren 1987 bis 1992 zahlreiche Musikvideos, deren Sinnhaftigkeit freilich heute, in Zeiten wo man doch schon einige Jährchen aus der Pubertät raus ist, schon etwas angezweifelt werden muss.


Die anderen "Schauspieler" von INTERFOOL wechselten bisher von Film zu Film und waren hinter den Kulissen eigentlich nie beteiligt. Dennoch waren viele dabei die in ihren Rollen wirklich sehr gut waren und ebenso viel zum Erfolg der Filme beigetragen haben.


Der Stil unserer Filme:

INTERFOOL Filme sind immer Komödien (In ernsten Filmen hab ich noch nie einen Sinn gesehen, denn wir machen das ja zum Spaß und wie soll die Arbeit an was ernsten Spaß machen ...?).

Die letzten drei Filme "So Nicht", "Was soll das" und "Räusper, Räusper" waren Sketch-Filme bei denen die einzelnen Sketches durch witzige Übergänge miteinander verbunden wurden, obwohl sie gar nichts miteinander zu tun hatten. Es gab aber immer wieder Szenen in denen Verbindungen zu lange vorher gezeigten Szenen hergestellt wurden, sodass eine "halbdurchgängige Handlung" entstand. Diese "halbdurchgängigen Episodenfilme" sind vor allem deshalb zu meinem bevorzugten Filmstil geworden, weil sie einfach leichter zu drehen sind als Filme mit durchgehender Handlung.

Der Humor ist in etwa vergleichbar mit Monty Python, Zucker/Abrahams/Zucker-Filmen, Bullyparade, Al Bundy, den Simpsons oder South Park. Also recht schräg, manchmal schwarz, hintergründig und oft total verrückt. Übertreibungen, Parodien (auf gewissen menschliche Verhaltensweisen etc.), Situationskomik etc. sind ein paar Stilelemente die in unseren Filmen oft vorkommen.

Wichtig ist mir auch immer ein paar etwas versteckte Gags einzubauen auf die man erst draufkommt wenn man den Film zum zweiten oder dritten mal sieht. Denn die eigenen Filme sieht man immer oft.

Man soll ruhig etwas nachdenken müssen, vor man schnallt wo der Witz ist und wenn's nicht jeder schnallt ist mir das auch recht. Jedem kann man's nicht recht machen, denn Humor ist genau so wie Musik und alle anderen kreativen Sachen einfach Geschmackssache. Und die Geschmäcker sind halt nun mal verschieden.

Parodien und Bezüge auf aktuelle Themen vermeiden wir, denn die Filme sollten eher "zeitlos" sein und auch in vielen Jahren noch genau so wirken (Daran hab ich mich leider früher nicht immer gehalten, ein paar Späße über Jörg Haider wirken beispielsweise heute nicht mehr wirklich witzig.)

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Interfool / George Wolf
Vorarlberg - AUSTRIA