Die Interfool Filme
(letztes Update: 21. Dezember 2005)

Die sagenumwobene Geschichte von weit über die Landesgrenze hinaus
unbekannten Frühwerken altgebliebener Spätzünder in jungen Jahren:

Die Pre-Interfool Ära:

Brösel ermittelt - 1986
Rock me Brösel - 1986
Prädikat Wertlos - 1986

Während andere männliche Teenager im Alter zwischen 17 und 19 Jahren, laute Rockmusik hörten, Bier aus Dosen tranken und reihenweise erheblich ältere Klassenkammeradinnen flachlegten, drehten George Wolf, Dietmar Rohrer, Stefan Bickel, Harald Schnetzer und Joachim Mayer drei absolut jugendfreie Spielfilme in einem Jahr - Was für eine versaute Jugend!


Musikvideos - 1987-1993

Während andere maturaverseuchte Anfangs-Zwanziger bereits zum erstenmal überlegen wie sie ihren beginnenden Haarausfall stoppen können und wie sie sich von Alimentezahlungen an ehemalige Fahrschullehrerinnen drücken können, drehten Hannes Riedmann, Dietmar Rohrer und George Wolf (u.a.) jede Menge Musikvideos. Sinnvollerweise zur Musik von anderen (Toto, Chicago, Bee Gees etc.). Die genaue Zahl weiss keiner. (Will jedoch auch keiner wissen.) Stilistisch betrachtet handelte es sich hierbei um eine Mischung aus Guns & Roses, Mozart, den Schlümpfen, Metallica, Heino und der Mini Playback Show von RTL. Das letzte dieser "enorm sinnvollen" Werke stammt aus der langen Ur-Version unseres Filmes "So Nicht" von 1993. Schon am ersten Drehtag dachten Bernhard Linder und ich damals "Was machen wir hier eigentlich ... ?"


Die Interfool Ära:

Ein Fall für Interfool
1990

Walter von der Vogelweide sagte über diesen Film einmal: "Ich bin froh, daß ich im Mittelalter
lebe und 1990 schon lange tot sein werde. Denn sonst würden mich die Leute von Interfool
fragen, ob ich für diesen Film nicht die Hintergrundmusik texten wolle. Und ich wüßte dann
eigentlich nicht, ob ich ein derart idiotisches Angebot wirklich ernst nehmen sollte."



1991

Ein recht amüsantes Spielfilmchen mit durchgehender Handlung. Durchgehend schlecht meinen
manche - aber wir finden sie ist einfach nur durchgehend. Wenn die Handlung bei jedem Film so
durchgehend wäre, wie bei diesem hier, dann wäre dem einen oder anderen wohl durchgehend übel.



1993

Dieser Film lief bei der Premiere bereits 19 Stunden, als der anwesende Techniker feststellte,
daß der abspielende Videorecorder auf Zeitlupe geschalten war und nur 3 Bilder pro
Minute zeigte. Dem Publikum war dies allerdings gar nicht aufgefallen, da es den Film
auch so extrem spannend und unterhaltsam fand. Es war allerdings nicht leicht die gesamte
Videoprojektionseinrichtung in einer geschlossenen Gummizelle unterzubringen.



1993

Nachdem George Wolf das Gefühl nicht los wurde, daß er mit seinen 7 Rollen bei "So Nicht"
als Schauspieler etwas zu kurz gekommen ist, stellte er in einem ultra co-operativen
Teamwork mit sich selbst "Was soll das" her. Gerüchten zufolge soll es darin auch
Szenen geben, bei denen George nicht alle Rollen selbst spielt.
Er war dann lange Zeit auch der einzige der den Film je gesehen hat bzw. sehen wollte.



Der fein riechende Spülfilm mit dem colorierten Ton
2000

In nur 7 Jahren Produktionszeit entstand Anfang 2001 das neueste Werk von Interfool.

Obwohl wir uns bemühten den Film aus nostalgischen Gründen NICHT Jahr-2000 kompatibel
zu machen ist uns dies nicht gelungen. Daher wurden auch in diesem Jahrtausend zahlreiche Menschen mit Vorführungen dieses, auf einer Bildstörung basierenden, Filmes gemartert.


Zur besseren Verständlichkeit (und zur optischen Genüsslichkeit bzw. Abschreckung) hier einige Bilder aus diesen Filmen:

(Die Small Talk-Szene aus "Was soll das" zeigt George Wolf in einer Vierfachrolle.
Naja, eigentlich waren es ja nur zwei Rollen, aber George zählt gerne mal auch
seine beiden Schatten mit, um etwas dicker auftragen zu können.)

Hier sehen wir George Wolf und Bernhard Linder in der Szene "Kallüpso's Kochstudio"
aus "So Nicht". Dies ist eine der wenigen Szenen, die in keiner der 183 gekürzten Versionen
von "So Nicht" rausgeschnitten wurde. Grund: Der isländische Eunuchen-Kochklub
"Schnurrbart Total" fand die Szene unheimlich sexy.

Dies ist die Grammophon Szene aus "Was soll das". Hier legte der Regisseur
ganz besonderen Wert darauf, ein wertvolles, Original-Grammophon von 1843
zu bekommen und die Wiese auf der die Szene gedreht wurde, wurde eigens
für diese Aufnahmen über 2 Jahre lang von einem der berümstesten Gärtner
Europas bearbeitet. Es scheint jedoch so, als ob dies den meisten Zusehern
gar nicht aufgefallen ist. Wurden Sie vielleicht vom Ton so abgelenkt?  

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Interfool / George Wolf
Vorarlberg - AUSTRIA